Der Abriss unserer Altstadt soll weiter gehen

 

 

 

 

 

 

 

Nun trifft es das schon lange zum Verkauf stehende Gebäude Rosengang 10

 

 

Die BI wünscht sich ein kritisches Überdenken der baulichen Entwicklung in unserer Altstadt. Unzählige nationale und internationale Beispiele zeigen, dass die Erhaltung alter Fassaden problemfrei zu realisieren ist. Uns geht das Dahinter nichts an, aber das Stadtbild, seine Traditionen und seinen Charme dürfen unsere Ämter und Politiker nicht länger verraten.  

Dass bisher nur Frau Anja Koch von den Grünen sich zu Wort meldet und mit Nachdruck für den Erhalt „historisch wertvoller Gebäude“ plädiert und Möglichkeiten aufzeigt, wie mit dem Gebäude Rosengang 10 verfahren werden könnte, ist immerhin ein Lichtblick. Es ist zu hoffen, dass weitere Ratsmitglieder sich anschließen und so das Haus oder mindestens seine Fassade gerettet wird. Wenn nicht bald etwas mit dem denkmalgeschützten „Kaiserhof“ geschieht, ist zu befürchten, dass ihm das gleiche Schicksal droht.

 

 

 

Der Plan für den Neubau liegt vor und er sieht vielversprechend aus. Aber...

 

 

 

Die Vorgehensweise nach einem möglichen Abriss ist in Eckernförde hinlänglich bekannt und von uns immer wieder nachdrücklich kritisiert worden: Eine neue Bebauung wird immer etwas höher und das ohne Rücksicht auf historisch gewachsene Substanz. Hier steht nun neben diesem Gebäude bereits das Beispiel dafür, wie man den Charakter gerade dieser Straße "modernen Bedürfnissen" "angepasst" hat.  Überschreitet man nun diese "Richthöhe" wird weiteren Überschreitungen Tür und Tor geöffnet, wenn es keine bindenden Vorgaben von Seiten der Stadt gibt.

 

 

 

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