Die Bebauung des Bahnhofsareals orientiert sich in seiner Höhe an dem Gebäude Bachstrasse 10.

Und das orientierte sich woran?

Wieder einmal "ein wenig" höher als die Umgebung und dann auch noch ein Staffelgeschoß statt Giebel.

 

Nun gilt diese Höhe als Basis für neue Bauten, die ihrerseits nun wieder "ein klein wenig höher" werden und natürlich ein Staffelgeschoß erhalten.

 

Wirklich überzeugend, diese Planung!

 

 

"In Eckernförde läufts!"

 

 

Alles unter Ausschluß der Öffentlichkeit!

 

Wie war das mit der Bürgerbeteiligung?

 

 

 

Am 25. April war zu hören, dass die gesamte Planung

 

fertig sei. "Lediglich" die architektonische Gestaltung

 

sei noch nicht geklärt!

 

Soviel zu der von allen Parteien vollmundig

 

geforderten "Bürgerbeteiligung"

 

 

Am 11. Juni sollten die Bürger beteiligt werden, indem

 

sie das Ergebnis hätten bestaunen dürfen?

 

 

 

 

Aber es kam ganz anders:

 

 

 

Die Silhouette von Eckernförde im Ist-Zustand vom 13. April 2018

 

Fotomontage auf der Basis der wenigen bekannten Zeichnungen und Modelle. Die Dimensionen sind unten in der von der Presse veröffentlichten Zeichnung für jeden nachvollziehbar!

 

 

20. Juni 2018

 

Der Denkmalschutz hat entschieden:

 

Dieses Ensemble soll so erhalten bleiben.

 

siehe dazu EZ vom 20.06.2018
Kino.pdf
PDF-Dokument [492.1 KB]

mit freundlicher Genehmigung von M. Wegner

Damit wurde DIESER Plan vorerst einmal verschoben. Wie

 

sich solch ein Bau in eine Stadt wie Eckernförde „einfügen“

 

sollte, bleibt ein Geheimnis.

 

Das bedeutet einen brutalen Eingriff in das Stadt- und Erscheinungsbild Eckernfördes. Bedenkt man, dass auch noch die Rückseite der Pestalozzischule mit Kinosälen zugebaut werden sollte, kann man nur hoffen, dass mit der jetzt eingetretenen Pause die Stadt die Vorgaben definieren wird, was Größe und Gestalt eines Kinos angeht und nicht ein ortsfremder Investor.

 

Wie auch immer ein Kinoklotz aussehen mag, sind die Politiker der Meinung, dass sie auf die Empfehlungen des ISEK, Stadtplanern und Ortsgestaltungsbeirat pfeifen können?

Hier geht es nicht um "Schachtel", "Klötzchen" oder "Klötze", hier zerstört man alles, was den Charme Eckernfördes bisher ausmachte.

 

 

Hier eine Auswahl deutscher Cineplex/Cinemaxx - Bauten

damit man eine Vorstellung davon hat, was uns erwartet, auch wenn nun ein Wettbewerb laufen soll, der sich den Gegebenheiten Eckernfördes anpassen soll.

 

 

Warten wir mal ab, ob die Architekten das hinbekommen

 

 

Wollten  unsere gewählten Vertreter uns dies antun oder können sie sich nicht die zu erwartenden Dimensionen vorstellen?

Weshalb so hoch und klotzig?

 

Nur wegen des Profits von Investoren?

 

Wurden aus dem C&A - Bau keine Lehren gezogen?

 

 

Was sagt der Gestaltungsbeirat dazu?

 

wir meinen:

 

klarer Verstoß gegen die Kleinteiligkeit!

 

Flachdächer dürfen das Stadtbild nicht dominieren!

 

Die Bauten sind wieder einmal viel zu hoch!

 

Wem nutzen überdimensionierte Kinosäle?

 

 

Wollen das die Bürger?

 

 

 

 

 

Eckernfördes künftiges "Großstadtflair"

 

Klammheimlich, ohne jegliche Öffentlichkeit, schreitet das Projekt offensichtlich voran und wurde bereits im Gestaltungsbeirat behandelt.

 

Während sich die Bürgerinitiative am Exer aufreibt, wo ohnehin so bald nichts geschehen wird, kann diese Baustelle in aller Ruhe ungestört bearbeitet werden?

 

Meint das die Politik?

 

 

Welches Schicksal droht Eckernförde? Es bahnte sich an. Beispiele, wie man die KLEINTEILIGKEIT internationalisiert:

 

 

So ganz nebebei unter dem Thema Parkplätze sehen wir unsere Vermutung bestätigt:

Entgegen allen Empfehlungen werden sich die zu erwartenden Kötze an der Höhe dieser Schule orientieren. Das ist kein Muss. Das ist der Wille des Investors!

 

Die Politik sollte sich besinnen und derartige Bebauung in unserer Kleinstadt in angemessene Bahnen leiten.

 

Es ist unsere Entscheidung - aber die Bürger werden nicht befragt, sondern "informiert".

 

Das nennt die Politik vollmundig "Bürgerbeteiligung".

soll das wirklich so hoch und massiv werden? Wollen das die Bürger oder nur der Investor?

 

Bitte die Höhe beachten!

Das wird so hoch wie die Pestalozzi-Schule!

 

In geheimer Sitzung wurde dem Gestaltungsbeirat dieser Plan  vorgestellt. Das heißt, er ist fertig. Fertig ohne jegliche Bürgerbe-teiligung! Ohne Öffentlichkeit - Geht´s noch??

Wie war das mit der viel beschworenen Bürgerbteiligung 2017?

Klötze, Klötze nur nicht kleckern und dabei die Empfehlungen des ISEK nur nicht aufwecken:

"Bei allen Maßnahmen ist zu beachten, dass die vorhandene kleinräumige Struktur von Eckernförde aus Gründen der Stadtbilderhaltung und der Denkmalpflege auch für Anlagen des Tourismus wirksam ist.“

 

Eine gigantische Dimension für Eckernförde!

 

Die Überlassung an einen Investor führt mit allergrößter Wahrscheinlichkeit zu den bekannten Bauten:

 

Quadratisch, klotzig mit Staffelgeschoß und alles bis auf den letzten Quadratzentimeter ausgenutzt. Schönheit kostet ja nur - siehe dazu Kieler Nachrichten vom 9. Januar 2018.

 

Wohnungen, Versorger mit dazugehörigem Parkraum und natürlich Praxen(in einer Stadt mit Zulassungssperre???)

 

Natürlich auch sozial geförderter Wohnraum?

 

 

Für Parkplätze sollte folgende Regel gelten: Wer Wohnraum schafft, hat auch für den notwendigen Parkraum zu sorgen.

 

Wenn den Geschäften der Innenstadt die Parkräume durch Bebauung abhanden kommen, so muß der Bebauer und nicht die Stadt, für Ersatz sorgen. Und das nicht irgendwo, sondern innenstadtnah.

 

Das wird nicht einfach und man muß sich klar darüber sein, dass eine Stadt nicht von Ideologien lebt, sondern von den Geschäften in einer liebens- und lebenswerten Stadt.

 

 

 

 

Zu Klotzarchitektur hier der Artikel aus der EZ vom 20.06.18
Klötzchen.pdf
PDF-Dokument [488.4 KB]

Weshalb kommt das Kino nicht auf dem Skyparkplatz?

 

 

 

 

 

 

Die CDU behauptet, dass dies nicht mit der Ortsgestaltungssatzung in Einklang zu bringen sei. Damit beweist sie, dass sie diese nicht gelesen hat:

 

Zitat aus der OGS:

 

Und wenn ein Kino kein "sehr besonderer Fall" für Eckernförde ist, was denn wohl dann?

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