Wir wünschen uns für das Jahr 2021 eine Politik der Besonnenheit. Insbesondere die Großprojekte sollten unter dem Aspekt des Klimaschutzes geprüft werden.

 

 

 

Liebe Freunde der Bürgerinitiative,

die Corona-bedingte Pause neigt sich dem Ende zu. Wir sind nicht von der Bildfläche verschwunden, so wenig wie die Probleme in und mit unserer Stadt:

Am Kaiserhof hat sich immer noch nichts Positives getan, und nun gibt es eine Abrissgenehmigung für das Gebäude Rosengang 10, auch ein eingetragenes Kulturdenkmal. Auch das Gebäude Kieler Straße 25 steht mitsamt den Hintergebäuden wohl demnächst zum Verkauf. Was das bedeuten kann, wissen wir, leider

Was aber nutzen uns ein Dankmalschutzamt und eine Ortsgestaltungssatzung, wenn ein Abriss nach dem anderen folgt? Eine Erhaltungssatzung, wie wir sie wiederholt vorgeschlagen haben, könnte zumindest die größten Bausünden vermeiden helfen. In vielen anderen Städten gilt sie als kommunaler „Denkmalschutz“. Damit könnten wertvolle und stadtbildprägende Fassaden erhalten werden, während die Eigentümer dennoch frei über die Bebauung dahinter verfügen können.

Einen kleinen Erfolg bescherte uns kürzlich die Deutsche Umwelthilfe: Es wurden die Grünbereiche in unserer Stadt als vorbildlich prämiert, und auf dem Foto in unserer Zeitung war auch der Grünstreifen an der Gaehtjestraße zu erahnen. Wer hätte das gedacht!

Zurzeit bereiten wir ein neues Treffen vor, voraussichtlich im November. Wir möchten dann mit Ihnen u.a. folgende Themen diskutieren:

Eckernförder Beispiele für gute Nachbauten

Rosengang 10/ Kaiserhof/ Kieler Straße 25

Klimaschutz beim Bauen

Bürgerbeteiligung

Für weitere Vorschläge sind wir dankbar.

 

 

So geht die Eckernförder Altstadt vor die Hunde!

 

Die „architektonische Zukunft“ kann man am C&A-Gebäude schon mal in tiefen Zügen genießen.

Die Mittel des Denkmalschutzes reichen offensichtlich nicht, eine Altstadt wie die in Eckernförde, in seinem Charakter zu erhalten. Es fehlt an Instrumenten, Fantasie und vielleicht auch dem Willen das durchzusetzen, was in anderen Städten möglich ist.

Die Übernahme einiger Elemente reicht eben nicht, wie man an dem Fassadenversatz des C&A-Kastens erkennen kann – hat den schon jemand bewusst wahrgenommen?

Wenn der Verwaltung und der Politik ernsthaft etwas an unserer Stadt läge, hätte sie sich nur umschauen müssen und dabei erfahren, dass eine Erhaltungssatzung sehr wohl die Funktion des Denkmalschutzes übernehmen kann. Hier kann auch festgelegt werden, dass stadtbildprägende Fassaden erhalten werden können. Beispiele in Deutschland und Europa gibt es zuhauf. Man muss es nur wollen.

 

Die BI hat bereits vor Jahren wiederholt darauf hingewiesen – ohne Erfolg, ohne Reaktion, ohne Antwort.

 

Es ist uns wichtig darauf zu verweisen, dass uns die Bebauung hinter der Fassade nicht zu interessieren hat – das ist Privatinteresse. Nur wünschen wir uns, dass konsequent für jede neu entstehende Wohnung im Altstadtbereich auch Parkraum außerhalb öffentlicher Verkehrsflächen geschaffen werden sollte. Auch hier gibt es vor allen Dingen in Frankreich hervorragende Beispiele

Kieler Straße 25: Quo vadis?

 

 

 

Rosengang 10

 

Diese Fassade muss erhalten werden

meinen wir

 

Aus der Presse erfuhr die Bevölkerung von der Abrissgenehmigung für dieses alte Gebäude. Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren

 

 

 

 

Kommentar

 

Das Geschehen um Rosengang 10 stellt noch einmal grundsätzliche Probleme der Denkmalpflege in Eckernförde heraus. Histotrische  Gebäude mit Bauschäden ohne sinnvolle Funktion geraten in den Besitz von Immobilienhändlern. Diese haben kein Interesse am Erhalt denkmalpflegerisch bedeutsamer Bauelemente, sie suchen neue Nutzungen, vor allem modernen Wohnraum. Wenn sich andeutet, dass Denkmalamt solch ein Gebäude unter Schutz gestellt hat, lässt der neue Besitzer seine Bemühungen um Erhalt historischer Elemente ruhen; er lässt den Bau über Jahre stehen, ohne jede Sanierung, also als eine Ruine. Mit der Zeit entstehen Bauschäden, es dringt Wasser ein, Holzelemente verrotten. Nach einigen Jahren werden erneut Bauanträge gestellt, die amtliche Denkmalpflege begutachtet und stellt starke Schäden fest, die einen Erhalt des historischen Gebäudes nicht mehr möglich machen. Ein solcher Vorgang kann beim „Kaiserhof“ festgestellt werden: Besitzer und Architekten reichten die Pläne eines modernen Neubaus ein, der abgelehnt wurde, versuchten es mit einem neuen Plan, der einen Neubau quasi hinter der historisch erhaltenen Vorderfront vorsieht, was ebenfalls abgelehnt wurde. Die Planer ließen diesen Bau schließlich in Ruhe – und nun steht der „Kaiserhof“ seit vielen Jahren leer und verfällt. Nach weiteren Jahren wird Abriss eingereicht  den nun auch die Ämter vorschlagen müssen. So verliert Eckernförde eines das wohl bedeutendsten Gebäude aus der großen Zeit unserer Stadt als Kurort. 

hm

 

 

 

Wann stoppt die Stadt endlich die Vernichtung historischer Gebäude?

das sind nur die "jüngeren" Beispiele!

Vor jedem Gedanken an Abriß sollte die Politik und Verwaltung handeln. Eckernförde benötigt eine Ortsgestaltungssatzung über die Altstadt hinaus, begleitet von der immer wieder von Experten geforderten Erhaltungssatzung. Die vorgeschobenen Gründe, diese nicht zu erarbeiten, sollten in Anbetracht der fortschreitenden Zerstörung wertvoller historischer Bausubstanz neu bewertet werden. Nur so kann die Stadt Einfluß auf die zerstörerische Entwicklung nehmen.

 

 

 

 

 

 

Thema Küstenschutz 

Für unsere Stadt sind diese Sicherungsmaßnahmen aus unserer Sicht existentiell. Hier einige Anregungen aus Timmerndorfer Strand, Sierksdorf und Niendorf.

Fotos : FB

Die Betonwände sind unter der Düne verborgen.

 

 

 

Die sogenannte "Nooröffnung"

 

In Zeiten, in denen die Finanzsituation des Landes durch Corona extrem belastet wird, fragen wir uns, wie eine Maßnahme, wie die Nooröffnung, von der Politik noch verantwortet werden kann. Dabei ist zu bedenken, dass die Kostenschätzung der Stadt lange Jahre zurückliegt. Der unten gezeigte Kostenrahmen wird nach allen Erfahrungen deutlich überschritten werden. 

Vom Küstenschutz profitieren wir Bürger, die erwarteten Neubürger von einer Bebauung des Areals, aber was haben wir von der sogenannten Nooröffnung?

 

 

 

 

Damals auf rund 23 Millionen geschätzt!

Und wieviel werden es wirklich? 

 

Wieviel Diesel wird für die Baggerei gebraucht und Abtransport des Baggergutes?

Wieviel Feinstaub entsteht mitten in der Stadt?

 

 

 

Neujahrsempfang : Marine wächst – Wohnraum gesucht – Quelle: https://www.shz.de/22175817 ©2019
Marine wächst – Wohnraum gesucht – Quelle: https://www.shz.de/22175817 ©2019
Marine wächst – Wohnraum gesucht – Quelle: https://www.shz.de/22175817 ©2019

 

 

 

NICHT FÜR DAS WAS, SONDERN DAS WIE

STEHEN DIE BÜRGER DER BI!

 

 

 

Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt des baulichen Charakters unserer Stadt ein

 

Sie ist für eine angemessene Modernisierung nach den Vorgaben der städtebaulichen Gutachten und Empfehlungen

 

Sie setzt sich für die strikte Anwendung der bestehenden Satzungen ein

 

Sie ist für eine Erweiterung der Ortsgestaltungssatzung verbunden mit einerErhaltungssatzung auf alle Verdachtsgebiete, wie sie von diversen Gutachtern gefordert wird

 

 

 

Die Bürgerinitiative "Bauen in Eckernförde" ist gegründet worden, weil die Bautätigkeit der letzten Jahre den Charme und Charakter des alten Fischerstädtchens in erschreckender Weise verändert. Unsere Stadt ist in den letzten Jahren für Investoren interessant geworden. Historische Bauten werden durch gesichtslose Neubauten ersetzt, wie sie in jeder beliebigen Stadt zu finden sind. Diese Entwicklung muss von Politik und Verwaltung so gelenkt werden, dass sich Investoren mit ihren Vorstellungen am Stadtbild zu orientieren haben. Einige Um- und Neubauten erfüllen diese Forderung nach Ansicht vieler Bürger nicht.

Die Bürgerinitiative wünscht sich einen sensiblen Umgang mit unserem höchsten Gut, der Einmaligkeit der Lage und dem Ambiente Eckernfördes. Natürlich soll es auch moderne Bauten geben, die sich jedoch in die vorhandene Bausubstanz einzupassen haben. Gute Beispiele gibt es genug!

Die Bürgerinitiative "Bauen in Eckernförde" kämpft dafür, dass die Vorschriften der Ortsgestaltungssatzung und des Baugesetzbuches strenger angewendet werden und dass die in Planung befindliche Erhaltungssatzung zum Schutz des Stadtbildes endlich beschlossen wird.

 In der Bürgerinitiative engagieren sich Bürger aller gesellschaftlichen Schichten der Stadt und ihrer Umgebung. Sie sind unabhängig und überparteilich. Sie verstehen sich als uneigennützig konstruktiv kritische Beobachter in Sachen Stadtbildabstimmung. Das Gesicht unserer Stadt, ihrer Lage und ihre alte Bausubstanz sind ein kostbares Gut. Die Besucher Eckernfördes kommen aus diesem Grunde gern zu uns und genießen die besondere Atmosphäre dieser Stadt. 

Jeder Bürger, der sich der Stadt und ihrem Charme verpflichtet fühlt, ist herzlich willkommen.

 

 

 

 

Aktuelles

Kino/Verbrauchermarkt

 

Die Entscheidung ist gefallen. Mit einer Einstimmen-Mehrheit soll im Grüngürtel der Stadt auf ca. 1 Hektar ein Verbrauchermarkt und der Kinoplalast entstehen. Natürlich mit den dazu gehörigen Parkplätzen. 

Nun haben die, die für diese Lösung gestimmt haben auch die Verantwortung zu tragen, die sich aus dieser weit reichenden Entscheidung ergibt.

 

das ist der Anblick in diesem Frühjahr 2019

 

Am 12. August 2014 veranstaltete die Stadt Eckernförde eine Informationsreise, um moderne Kinobauten in unserem Land anzuschauen. Darunter Elmshorn und wie in der Animation in den Skaterpark projeziert, Bad Schwartau, weil auch dort ein Verbrauchermarkt mit dem Kinopalast kombiniert wurde.

 

Vielleicht könnte der Grüngürtel der Stadt künftig überragt werden - hier eine Antimation (Blick von Westen) mit dem Filmpalast und Verbrauchermarkt (Bad Schwartau)

Das Bild zeigt den von der Stadt so beschlossenen Grüngürtel

nur es hält sich keiner daran

 die Politik schert sich nicht um ihre eigenen Vorgaben

ob die Bäume gefällt werden dürfen?

Sie sind alle im Baumkataster der Stadt vermerkt

 

 

Exer

Das Thema Verkauf des Exers wabert wohl immer noch unter der Oberfläche. Geschätzte 10 Millionen Verkaufserlös für die Stadt scheinen so verlockend zu sein, dass die ablehnende Haltung eines überwiegenden Teils der Eckernförder nicht dagegen ankommt.

 Wir verlieren die Entwicklung nicht aus den Augen.

 

 

 

 

 

Was geschieht mit der Willers-Jessen-Schule?

 

Eine Machbarkeitsstudie soll es richten!

 

Als wenn die Bürger Eckernfördes das nicht selbst könnten!

 

Vorschläge gab und gibt es mehr als genug.

 

Derartige Schätze dürfen nicht versilbert werden

  mehr Info: bitte auf das Bild klicken

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