Wir wünschen einen gelungenen Start

 

Die neue Bürgermeisterin ist in ihr Amt eingeführt. Wir wünschen Frau Ploog einen guten Start und eine glückliche Hand im Umgang mit der Verwaltung, den Ratsdamen und -herren und natürlich mit uns Bürgern. Es haben sich zu viele Probleme aus den letzten Jahren aufgestaut. Hier gilt es aus unserer Sicht Prioritäten zu setzen, die vor allen Dingen dem Erhalt unserer schönen Stadt und den Bedürfnissen der Bürger gelten. Die Kommunalwahl im Mai wird wahrscheinlich neue Akzente setzen. Ein "Weiter so" wäre nicht im Sinne der Bürger. Deren Wohl verpflichtet zu sein ist ein hoher Anspruch. Dem kann nur entsprochen werden, wenn auf die Bürger gehört wird, wenn man weiß was sie benötigen und was ihnen am Herzen liegt.

Wir wüschen Frau Ploog in diesem Sinne viel Erfolg in ihrem Amt 

 

 

  

 

 

 

 

Liebe Freunde der Bürgerinitiative,

die Corona-bedingte Pause neigt sich dem Ende zu. Dafür herrscht Krieg in Europa.

Wir sind nicht von der Bildfläche verschwunden, so wenig wie die Probleme in und mit unserer Stadt:

Am Kaiserhof hat sich immer noch nichts Positives getan, und nun gibt es eine Abrissgenehmigung für das Gebäude Rosengang 10, auch ein eingetragenes Kulturdenkmal. Auch das Gebäude Kieler Straße 25 steht mitsamt den Hintergebäuden wohl demnächst zum Verkauf. Was das bedeuten kann, wissen wir, leider

Was aber nutzen uns ein Dankmalschutzamt und eine Ortsgestaltungssatzung, wenn ein Abriss nach dem anderen folgt? Eine Erhaltungssatzung, wie wir sie wiederholt vorgeschlagen haben, könnte zumindest die größten Bausünden vermeiden helfen. Hier wurde ein erster Schritt zaghaft gewagt. In vielen anderen Städten gilt sie als kommunaler „Denkmalschutz“. Damit könnten wertvolle und stadtbildprägende Fassaden erhalten werden, während die Eigentümer dennoch frei über die Bebauung dahinter verfügen können.

 

 

Kieler Straße 25: Quo vadis?

 

 

 

Rosengang 10

 

Diese Fassade muss erhalten werden

meinen wir

 

Aus der Presse erfuhr die Bevölkerung von der Abrissgenehmigung für dieses alte Gebäude. Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren

 

 

Nun soll diese Fassade weitgehend in alter Form wieder erstehen. ABER : In "gutem" Eckernförder Brauch eine Etage höher!

                                      Damit werden für die Zukunft schon einmal neue Maßstäbe gesetzt.

 

 

 

Kommentar

 

Das Geschehen um Rosengang 10 stellt noch einmal grundsätzliche Probleme der Denkmalpflege in Eckernförde heraus. Histotrische  Gebäude mit Bauschäden ohne sinnvolle Funktion geraten in den Besitz von Immobilienhändlern. Diese haben kein Interesse am Erhalt denkmalpflegerisch bedeutsamer Bauelemente, sie suchen neue Nutzungen, vor allem modernen Wohnraum. Wenn sich andeutet, dass Denkmalamt solch ein Gebäude unter Schutz gestellt hat, lässt der neue Besitzer seine Bemühungen um Erhalt historischer Elemente ruhen; er lässt den Bau über Jahre stehen, ohne jede Sanierung, also als eine Ruine. Mit der Zeit entstehen Bauschäden, es dringt Wasser ein, Holzelemente verrotten. Nach einigen Jahren werden erneut Bauanträge gestellt, die amtliche Denkmalpflege begutachtet und stellt starke Schäden fest, die einen Erhalt des historischen Gebäudes nicht mehr möglich machen. Ein solcher Vorgang kann beim „Kaiserhof“ festgestellt werden: Besitzer und Architekten reichten die Pläne eines modernen Neubaus ein, der abgelehnt wurde, versuchten es mit einem neuen Plan, der einen Neubau quasi hinter der historisch erhaltenen Vorderfront vorsieht, was ebenfalls abgelehnt wurde. Die Planer ließen diesen Bau schließlich in Ruhe – und nun steht der „Kaiserhof“ seit vielen Jahren leer und verfällt. Nach weiteren Jahren wird Abriss eingereicht  den nun auch die Ämter vorschlagen müssen. So verliert Eckernförde eines das wohl bedeutendsten Gebäude aus der großen Zeit unserer Stadt als Kurort. 

hm

 

 

 

Wann stoppt die Stadt endlich die Vernichtung historischer Gebäude?

das sind nur die "jüngeren" Beispiele!

Vor jedem Gedanken an Abriß sollte die Politik und Verwaltung handeln. Eckernförde benötigt eine Ortsgestaltungssatzung über die Altstadt hinaus, begleitet von der immer wieder von Experten geforderten Erhaltungssatzung. Die vorgeschobenen Gründe, diese nicht zu erarbeiten, sollten in Anbetracht der fortschreitenden Zerstörung wertvoller historischer Bausubstanz neu bewertet werden. Nur so kann die Stadt Einfluß auf die zerstörerische Entwicklung nehmen.

 

 

 

 

 

 

Thema Küstenschutz 

Für unsere Stadt sind diese Sicherungsmaßnahmen aus unserer Sicht existentiell. Hier einige Anregungen aus Timmerndorfer Strand, Sierksdorf und Niendorf.

Fotos : FB

Die Betonwände sind unter der Düne verborgen.

 

Neujahrsempfang : Marine wächst – Wohnraum gesucht – Quelle: https://www.shz.de/22175817 ©2019
Marine wächst – Wohnraum gesucht – Quelle: https://www.shz.de/22175817 ©2019
Marine wächst – Wohnraum gesucht – Quelle: https://www.shz.de/22175817 ©2019

 

 

 

NICHT FÜR DAS WAS, SONDERN DAS WIE

STEHEN DIE BÜRGER DER BI!

 

 

 

Die Bürgerinitiative setzt sich für den Erhalt des baulichen Charakters unserer Stadt ein

 

Sie ist für eine angemessene Modernisierung nach den Vorgaben der städtebaulichen Gutachten und Empfehlungen

 

Sie setzt sich für die strikte Anwendung der bestehenden Satzungen ein

 

Sie ist für eine Erweiterung der Ortsgestaltungssatzung verbunden mit einerErhaltungssatzung auf alle Verdachtsgebiete, wie sie von diversen Gutachtern gefordert wird

 

 

 

Die Bürgerinitiative "Bauen in Eckernförde" ist gegründet worden, weil die Bautätigkeit der letzten Jahre den Charme und Charakter des alten Fischerstädtchens in erschreckender Weise verändert. Unsere Stadt ist in den letzten Jahren für Investoren interessant geworden. Historische Bauten werden durch gesichtslose Neubauten ersetzt, wie sie in jeder beliebigen Stadt zu finden sind. Diese Entwicklung muss von Politik und Verwaltung so gelenkt werden, dass sich Investoren mit ihren Vorstellungen am Stadtbild zu orientieren haben. Einige Um- und Neubauten erfüllen diese Forderung nach Ansicht vieler Bürger nicht.

Die Bürgerinitiative wünscht sich einen sensiblen Umgang mit unserem höchsten Gut, der Einmaligkeit der Lage und dem Ambiente Eckernfördes. Natürlich soll es auch moderne Bauten geben, die sich jedoch in die vorhandene Bausubstanz einzupassen haben. Gute Beispiele gibt es genug!

Die Bürgerinitiative "Bauen in Eckernförde" kämpft dafür, dass die Vorschriften der Ortsgestaltungssatzung und des Baugesetzbuches strenger angewendet werden und dass die in Planung befindliche Erhaltungssatzung zum Schutz des Stadtbildes endlich beschlossen wird.

 In der Bürgerinitiative engagieren sich Bürger aller gesellschaftlichen Schichten der Stadt und ihrer Umgebung. Sie sind unabhängig und überparteilich. Sie verstehen sich als uneigennützig konstruktiv kritische Beobachter in Sachen Stadtbildabstimmung. Das Gesicht unserer Stadt, ihrer Lage und ihre alte Bausubstanz sind ein kostbares Gut. Die Besucher Eckernfördes kommen aus diesem Grunde gern zu uns und genießen die besondere Atmosphäre dieser Stadt. 

Jeder Bürger, der sich der Stadt und ihrem Charme verpflichtet fühlt, ist herzlich willkommen.

 

 

 

 

Aktuelles

Kino/Verbrauchermarkt

 

Die Entscheidung ist gefallen. Mit einer Einstimmen-Mehrheit soll im Grüngürtel der Stadt auf ca. 1 Hektar ein Verbrauchermarkt und der Kinoplalast entstehen. Natürlich mit den dazu gehörigen Parkplätzen. 

Nun haben die, die für diese Lösung gestimmt haben auch die Verantwortung zu tragen, die sich aus dieser weit reichenden Entscheidung ergibt.

 

wie wird der Blick in Zukunft sein?

 

Am 12. August 2014 veranstaltete die Stadt Eckernförde eine Informationsreise, um moderne Kinobauten in unserem Land anzuschauen. Darunter Elmshorn und wie in der Animation in den Skaterpark projeziert, Bad Schwartau, weil auch dort ein Verbrauchermarkt mit dem Kinopalast kombiniert wurde.

 

Vielleicht könnte der Grüngürtel der Stadt künftig überragt werden - hier eine Antimation (Blick von Westen) mit dem Filmpalast und Verbrauchermarkt (Bad Schwartau)

Das Bild zeigt den von der Stadt so beschlossenen Grüngürtel

nur es hält sich keiner daran

 die Politik schert sich nicht um ihre eigenen Vorgaben

ob die Bäume gefällt werden dürfen?

Sie sind alle im Baumkataster der Stadt vermerkt

 

 

Exer

Das Thema Verkauf des Exers wabert wohl immer noch unter der Oberfläche. Geschätzte 10 Millionen Verkaufserlös für die Stadt scheinen so verlockend zu sein, dass die ablehnende Haltung eines überwiegenden Teils der Eckernförder nicht dagegen ankommt.

 Wir verlieren die Entwicklung nicht aus den Augen.

 

 

 

 

 

Was geschieht mit der Willers-Jessen-Schule?

 

Eine Machbarkeitsstudie soll es richten!

 

Als wenn die Bürger Eckernfördes das nicht selbst könnten!

 

Vorschläge gab und gibt es mehr als genug.

 

Derartige Schätze dürfen nicht versilbert werden

  mehr Info: bitte auf das Bild klicken

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